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Erfolgreiche Zermürbungstaktik der Polizei

Am Abend des 1. Mai kamen zu einer kurzfristig angemeldeten Demo am Dortmunder Hauptbahnhof mehrere hundert Demonstranten zusammen, um gegen die Angriffe der Nazis auf die DGB-Demo am Nachmittag zu demonstrieren.

Die Resonanz auf diese nur kurzfristig initierte Demo war riesig!

Wer per Zug anreiste, gelangte von der Seitentreppe der Bahnsteige direkt in einen Polizeikessel-bzw. schlauch. Nach einer guten Stunde durfte sich die Demo dann in Bewegung setzen und gelangte genau 100m weit bis vor die große Treppe. Dort wurde nocheinmal gejubelt, als die Teilnehmer, die am Nordausgang des Bahnhofes standen, hinzustießen.

Doch dann geschah nichts mehr.

Es regnete, wurde dunkel, es regnete mehr und langsam entschlüpften immer mehr Demonstranten durch die Polizei-Kette, bis schließlich nicht einmal mehr die Hälfte übrig blieb. Die Polizei ließ schließlich verkünden, dass die Demonstration nicht stattfinden könne, da die Sicherheit der Demonstranten nicht gewährleistet werden könne (ganz süß, wie besorgt die auf einmal waren...) und endlich löste der Anmelder nach langen Verhandlungen die Demo auf, da sie verboten worden war.

Jetzt muss etwas geschehen! Das darf so nicht akzeptiert werden! Die Nazis rotten sich unbemerkt zu 300 Teilnehmern zusammen und marodieren bewaffnet durch die Stadt und eine friedliche Gegendemo wird verboten?!


Quelle und interessante Kommentare:  indymedia vom 02.05.09
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